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Dienstag, 4. März 2008

Eindrucksvoller Einkauf I

Die Dame, die heute hinter mir an der Kasse stand, kaufte:

- 6 große Packungen Amicelli
- 4 Packungen goldfischli
- 1 ganze Ananas
- 1 kleine Packung Ananasstücke, frisch geschnitten, mit einer weißen Plastikgabel
- 1 Päckchen tic tac orange

Freitag, 22. Februar 2008

Ridin' ridin' ridin'

Als erstes Post der neuen Rubrik "Peloton", die sich mit allem was im großen und ganzen mit dem Radfahren zu tun hat, nur schnell eine nette Geschichte:

Bobby Julich grabs some wheel

Weitere Posts folgen in Kürze....

Montag, 4. Februar 2008

Unter Geiern I

"Entschuldigung, wollten sie noch am Karriereseminar teilnehmen?"

"Wahrscheinlich würde ich mit der Bahn genauso lange brauchen ... aber ich finde es morgen halt viel gechillter."

"Hör auf, die Bahn abzulecken!"

"Ich hab in meinem Leben schon zehn Tonnen Fleisch verkauft."

"Das Auto hat statt Füße Räder."

"Das ist wie mit den Frauen, wenn's geht eine und normal - äh ... ja - wie mit den Frauen, wenn's geht zwei und normal ist eine."

Mundgulli, Realität holt Fiktion ein

Sein seit 1992 in zahlreichen Auflagen erschienes Buch "Schöner leben mit dem kleinen Arschloch" schließt Walter Moers mit der Rubrik "Schöner kaufen [...]". Neben einem Puzzle für Doofe, einem Designerdrogenset und weiterem erdachten Produkten wird unter dem Motto "Ist das noch Merchandising?" eines beworben, dass keinen Sinn mache, potthässlich sei, sofort kaputt gehe, ein Vermögen koste, eitere, Haare verliere und stinke.
Merchandise-Artikel, auf die die ersten vier Punkte zutreffen, gibt es schon lange wie Sand am Meer. Doch auch im letzten Punkt hat die Realität die Satire mittlerweile eingeholt: Als Merchandise der Serie Spongebob ist das Produkt "Mundgulli" erhältich, dass auf Knopfdruck verschiedene Gerüche ablässt und dies zu allem Unglück noch mit "dummen Sprüchen" begleitet. Was die Erfüllung der weiteren Punkte angeht, kann ich keine Aussage treffen, da der Hersteller das Produkt weder als eiternd noch als haarend bewirbt.

Mundgulli bei Amazon: http://www.amazon.de/Mattel-J9654-0-Spongebob-Mundgulli-SpongeBob/dp/B000FVVLI4

Copy and waste

Das Kopieren in der Uni-Bibliothek funktioniert ganz einfach. Zum Kopieren wird eine Karte benötigt, die vorher aufgeladen wurde. Je nach dem, wieviel Geld man investiert hat, steht eine bestimme Menge von Kopien zur Verfügung. Pro A4-Kopie bekommt man eine, für eine A3-Kopie zwei Kopien abgezogen. So weit, so gut.

Allerdings scheint dieses System nicht allen zugänglich: Zwei Studierende hatten heute jedenfalls vor, einen A3-Bogen zu kopieren, allerdings waren sie unsicher, da: "Die großen Blätter sind doch so teuer!" Aber, eine Lösung war nicht fern: "Weißt du was, wir kopieren das einfach auf zwei Din A4-Blätter."
Gesagt, getan.

Einsicht

Für gewöhnlich erwarte ich nicht viel Erkenntnis von einer Regionalzugfahrt durch den südöstlichen Teil der Pfalz. Die Mitfahrer sind meist Rentner, die gerade vom Wandern, Flammkuchenfressen und Saufen aus dem nahen Frankreich kommen, Studenten (Pack) und arbeitslose oder schulschwänzende Jugendliche, deren Dialekt ich nicht verstehe und deren Anblick unangenehm ist. Stets haben diese eine Flasche Mixery in der einen Hand, in der anderen oft ein Handy.
Und so kam ich nach langer Zeit endlich auf die Lösung einer alten Frage: Was sind eigentlich Arschgeigen? Mit Sicherheit sind dies diejenigen Instrumente, die zur Produktion zeitgenössicher Handyklingeltöne unerlässlich sind.